
In der Kneipe zum Silbersack in Hamburg St. Pauli nahe der Reeperbahn scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Gegründet wurde die Kneipe 1949 vom Ehepaar Erna und Friedrich Thomsen. Nach dem Tod von Friedrich Thomsen im Jahr 1958 führte sie Frau Erna die Kneipe zum Silbersack alleine weiter.
Der Silbersack entwickelte sich bald zu Kult-Kneipe, in der auch zahlreiche Prominente verkehrten, wie zum Beispiel Hans Albers, Hildegard Knef, Heinz Rühmann, Curd Jürgens oder Freddy Quinn. Nach dem Tod von Erna Thomsen im Jahr 2012 wurde der Silbersack vorübergehend geschlossen, bis er von Dominik Großefeld, einem ehemaligen Mitarbeiter der Kneipe, als neuer Pächter übernommen wurde. Neben Astra wir mit Fofftein in der Kneipe zum Silbersack auch ein eigenes Hausbier angeboten.
Kneipe zum Silbersack
Silbersackstraße 9
20359 Hamburg
Öffnungszeiten:
Donnerstag 15:00–03:00
Freitag 15:00–03:00
Samstag 15:00–03:00
Sonntag 15:00–03:00
Montag 15:00–03:00
Dienstag 15:00–03:00
Mittwoch 15:00–03:00
Häufig gestellte Fragen zum Silbersack
Wo genau auf St. Pauli befindet sich der Silbersack?
Die Kneipe liegt im Stadtteil St. Pauli, direkt an der Adresse Silbersackstraße 9, 20359 Hamburg. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Reeperbahn und ist eine der bekanntesten Institutionen im Viertel.
Wem gehört der Silbersack und wer betreibt ihn?
Nach dem Tod der legendären Wirtin Erna Thomsen im Jahr 2012 rettete eine Gruppe von Hamburger Investoren die Kneipe vor dem Aus und kaufte das Gebäude. Betrieben wird der Silbersack heute von Dominik Großefeld, der die Tradition der Kultkneipe authentisch fortführt.
Wer war die Gründerin des Silbersacks?
Die Kneipe wurde 1949 von Erna und Friedrich Thomsen eröffnet. Erna Thomsen, die „Mutter vom Silbersack“, stand über 60 Jahre lang hinter dem Tresen und wurde zur Symbolfigur für die Hamburger Kiez-Kultur.
Darf im Silbersack geraucht werden?
Ja, der Silbersack wird als traditionelle Raucherkneipe geführt. Entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen in Hamburg ist der Zutritt daher erst Personen ab 18 Jahren gestattet. Speisen werden aufgrund des Raucherstatus nicht angeboten.
Was macht den Silbersack so besonders?
Die Kneipe hat ihr ursprüngliches Interieur aus der Nachkriegszeit fast vollständig bewahrt. Berühmt ist der Silbersack zudem für seine Musikbox und das gemeinsame Singen von Hans-Albers-Liedern und Schlagern, was eine einzigartige Atmosphäre schafft.
Was bekommt man im Silbersack zu trinken?
Klassisch werden hier Hamburger Biere wie Astra oder Holsten vom Fass sowie verschiedene Schnäpse serviert. Der Fokus liegt ganz auf der Geselligkeit und dem ehrlichen Tresenbetrieb.
